MUCA Dogs

Kunst

Das Münchner Museum of Urban and Contemporary Art Munich (MUCA) schenkte den bekannten Hundefiguren des Ingolstadt Village einen frischen Look. Unsere Maskottchen waren in den Ateliers der handverlesenen Street-Art-Künstlern Eliot, Christian Rothenhagen, Base23, Patrick Hartl und Christian Hundertmark (C100) zu Gast. Das Ergebnis kann sich sehenlassen, die „Street Dogs“ kehrten re-designt zurück und erstrahlen seit dem 25. Juni hier in ihrer gewohnten Umgebung in voller Pracht. Wer die Augen beim Bummeln durch das Ingolstadt Village offen hält, wird den ein oder anderen Vierbeiner entdecken, denn sie sind – im wahrsten Sinne des Wortes – bekannt bzw. unübersehbar wie bunte Hunde! Eine Spur bekannter als unsere Village Dogs sind die Künstler, die die Vierbeiner umgestalteten.

Mit dieser Kooperation führt The Bicester Village Shopping Collection sein Konzept, Kunst nah- und erlebbarer zu machen, erfolgreich weiter fort. Zwei der Street-Dogs sind übrigens auch im Museum of Urban and Contemporary Art Munich ab sofort ausgestellt.

1.

LAYER CAKE

Als Kollektiv Layer Cake haben sich Christian Hundertmark und Patrick Hartl auf das Aufbrechen der klassischen Graffiti-Regeln („Crossen“) spezialisiert, die auch das Design ihrer zwei „Layer-Cake-Hunde beeinflussten. Die Figuren wurden dem typischem Layer-Cake-Ablauf unterzogen. „Patrick startet − Christian reagiert und so geht der Prozess über mehrere Runden und vice versa!", verrieten die Münchner.

2.

CHRISTIAN ROTHENHAGEN

Als freier Künstler und Gestalter lebt und arbeitet er in Berlin. Für das Ingolstadt Village designte er seinen „Street Dog“ neu, in dem er die urbane Veränderung zum Thema machte. „Ich halte die Zeit in Zeichnungen und Wandbildern fest. Straßenhunde, ,Straßenköter‘ kennen ihre Stadt, haben sie verinnerlicht. Hund und Zeit stehen still“, so Rothenhagen über seine Figur.

3.

ELIOT

Beatbox-Eliot ist vielen als Pionier der deutschen Hip-Hop-Bewegung ein Begriff. Doch auch als Künstler, der gerne mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen, Massenmedien, Skurrilität und sogar Junk Food arbeitet, hat der Wahlberliner sich einen Namen gemacht. Beim Designen des „Music Dogs“ ließ sich Eliot von seiner Zeit im Rap-Business inspirieren. Im Gegensatz zu seinem „Neon-Dog“, den er durch Sprühdosen und Schablonen in eine Art modernes Wimmelbild verwandelte.

4.

BASE23

Die Inspirationsquellen für seine Graffitis, seine Leinwandarbeiten und seine Installationen sind sehr mannigfaltig. Bei den Arbeiten von BASE23 gehen unsere Hunde eine Verbindung mit der Stadt und der Architektur ein. Sie lösen sich in dem Umfeld indem sie selbst Teil des urbanen Umfelds werden. Auf humorvolle Weise wird diese Symbiose von Stadt und Tier vom Künstler umgesetzt und soll gleichzeitig den Betrachter zum Nachdenken anregen.

5.

CHRISTIAN HUNDERTMARK

Auch bekannt als C100 gilt als einer der Vorreiter der deutschen Street-Art-Bewegung. Seine Arbeiten schafften es von den Straßen in Amsterdam, Barcelona, Berlin, London und Stockholm in renommierte Museen und Galerien. Und auch sein Vierbeiner spiegelt die DNA des Graffiti-Künstlers wieder: „Ich habe den Hund in meinem typischen Stil aus grafischen Flächen gepaart mit klassischen Graffiti-Elementen bemalt, wie ich es sonst auf Wänden und Leinwänden mache.“

6.

PATRICK HARTL

Die Wurzeln des Münchner Künstlers Patrick Hartl liegen eigentlich im Graffti. „Sein Hund“ erklärt er so: „Passend zu den monochrom rot lackierten Hunde-Figuren habe ich eine simple Gestaltung gewählt. Als untersten Layer entschied ich mich für ein Muster aus klassischen weißen „Graffiti Tags“ in einheitlicher Schriftgröße und Duktus. Als „Topping“ bekam die Figur eine Art Wirbelsäule durch ein „Dripping“ aus ebenfalls weißer Markertusche“.

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